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ILA 2026: Warum die Luftfahrt von Erfahrungen aus der Bordnetzentwicklung profitieren kann

S-IT
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Mit der ILA Berlin 2026 liegt eine der wichtigsten Fachmessen für Luft- und Raumfahrt hinter uns. Für S-IT war die Veranstaltung in diesem Jahr von besonderer Bedeutung, da wir erstmals als Besucher vor Ort waren und gezielt den Austausch mit Unternehmen der Aerospace-Branche gesucht haben.

Unser Fazit fällt durchweg positiv aus.

Die Gespräche auf der ILA haben gezeigt, dass viele Herausforderungen der Luft- und Raumfahrt den Fragestellungen ähneln, die wir seit vielen Jahren aus der Automobilindustrie kennen. Steigende Systemkomplexität, zunehmende Anforderungen an elektrische Architekturen sowie der Bedarf an effizienten Entwicklungs- und Fertigungsprozessen beschäftigen beide Branchen gleichermaßen.

Besonders deutlich wurde dies bei den zentralen Themen der diesjährigen Messe. Elektrifizierung und Wasserstoffantriebe spielen eine immer größere Rolle und führen zu steigenden Anforderungen an elektrische Systeme und deren Entwicklung. Mit zunehmender Elektrifizierung wächst auch die Komplexität der zugrunde liegenden Kabelsatz- und Bordnetzstrukturen.

Genau an dieser Stelle sehen wir großes Potenzial für den Transfer bewährter Methoden aus der Bordnetz- und Leitungssatzentwicklung.

Während die Automobilindustrie zusätzlich mit einer enormen Variantenvielfalt umgehen muss, sind Kabelsätze in der Luftfahrt häufig deutlich stärker standardisiert. Dadurch eröffnen sich interessante Möglichkeiten für automatisierte, IT-gestützte Entwicklungs- und Prüfprozesse. Viele Ansätze, die sich in der Automobilindustrie etabliert haben, lassen sich dadurch vergleichsweise direkt auf Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt übertragen.

Die Gespräche auf der ILA haben diese Einschätzung bestätigt. Das Interesse an strukturierten Datenmodellen, digitalen Entwicklungsprozessen und automatisierten Engineering-Methoden war in vielen Diskussionen deutlich spürbar.

Für unser Team war die Messe daher nicht nur eine Gelegenheit zur Vernetzung, sondern auch eine Bestätigung dafür, dass unsere Erfahrungen aus mehr als einem Jahrzehnt Bordnetz-IT über die Grenzen der Automobilindustrie hinaus relevant sind.

Die geknüpften Kontakte und angestoßenen Gespräche werden wir in den kommenden Wochen weiter vertiefen. Die Luft- und Raumfahrt entwickelt sich für uns zunehmend zu einem spannenden Anwendungsfeld für unsere Kompetenzen in den Bereichen Engineering-Systeme, Datenmanagement und digitale Entwicklungsprozesse.

Wir bedanken uns bei der Messe Berlin für die gelungene Veranstaltung sowie bei allen Gesprächspartnern für die offenen und interessanten Diskussionen.

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