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VEC-Schnittstellenoptimierung

Ausgangssituation & Zielsetzung

Im Rahmen der Bordnetzentwicklung mussten elektrische Komponenten und Systeminformationen zwischen verschiedenen Tools und Organisationen ausgetauscht werden. Unterschiedliche Datenformate und proprietäre Schnittstellen – unter anderem zwischen Siemens Capital und PREEvision – erschwerten den Datenaustausch, führten zu Redundanzen und erhöhten den Aufwand in der Abstimmung sowie Qualitätssicherung.

Ziel des Projekts war es, eine einheitliche und herstellerneutrale Schnittstellenlösung zu schaffen, die den Datenaustausch vereinfacht und langfristig absichert.

Im Fokus standen dabei:

  • eine standardisierte Datenbasis für Bordnetzinformationen
  • konsistente und nachvollziehbare Datenflüsse
  • eine hohe Erweiterbarkeit für zukünftige Systemanbindungen

OEM aus Baden-Württemberg

Mannheim, Deutschland

Nicola Wolter, Dawid Lacel, Matija Miscovic

April - September 2024

Unsere Lösung

Als zentrale Grundlage wurde der Vehicle Electrical Container (VEC) eingesetzt, um elektrische Bordnetzdaten einheitlich zu strukturieren und systemübergreifend nutzbar zu machen.

  • Einführung von VEC als Standardformat für den Datenaustausch
  • Entwicklung einer API, die Daten zwischen Truck- und Bus-Systemen transformiert und überträgt
  • Absicherung der Schnittstellenqualität entlang des gesamten Prozesses
  • Sicherstellung von Datenkonsistenz zwischen Entwicklungs- und Zielsystemen

Ergebnis & Mehrwert

Die implementierte VEC-Schnittstelle führte zu deutlichen Verbesserungen im Engineering-Alltag:

  • Standardisierter Datenaustausch über System- und Organisationsgrenzen hinweg
  • Reduzierte Redundanzen und geringere Fehleranfälligkeit
  • Verbesserte Datenverfügbarkeit für alle beteiligten Systeme
  • Erhöhte Prozessstabilität in der Bordnetzentwicklung
  • Zukunftssichere Architektur für weitere Integrationen